Unsere Lieferanten
Solidarische Handelsbeziehungen mit den Kaffeeproduzenten
Der Kaffee der Kaffeerösterei Torrefaktum wird im Rahmen des partnerschaftlichen Handels bezogen und entspricht mindestens dem Fair Trade Standard. Den demokratisch organisierten Kleinbauernkooperativen wird ein Mindestpreis von US Dollar 1,51 je Pfund Rohkaffee garantiert. Sollte sich der Weltmarktpreis erhöhen, wird ein Aufschlag von 10 Prozent gewährt. Um dem hohen Qualitätsanspruch zu entsprechen, werden nur qualitativ hochwertige Kaffeebohnen aus präzise definierten Anbaugebieten eingekauft.
Zurzeit arbeiten wir mit Kaffees folgender Herkünfte:
Zurzeit arbeiten wir mit Kaffees folgender Herkünfte:
Bolivien
Unser Kaffee aus Bolivien ist ein Criollo, EPW Altura, washed von der Cooperative Agropecuaria Integral Nor Este COAINE
Die Kooperative COAINE befindet sich im Departement von LA Paz, in der Provinz Carvani, Canton Carvani und San Lorenzo. Von den 221 Produzenten der Kooperative bauen 107 bereits Biokaffee an und 114 stellen ihren Kaffeeanbau gerade auf Bio um. Der Kaffee wächst in einer Höhe von 1.000 bis 1.800 m über dem Meeresspiegel. Die Sorte Criollo macht 90% des gesamten Anbaus aus, die restlichen 10% bestehen aus verbesserten Sorten. Die Kooperative produziert jährlich 7,6 Container biozertifizierten Kaffee und 6,7 Container Kaffee in Umstellung auf Biokaffee. Die Kaffeeernte findet von Mai bis August statt. Die Exportqualität wird in der Regel ab Juli verschifft und ist im Dezember abverkauft.
COAINE ist dabei, sich eigene Anlagen für die Aufbereitung des Kaffees nach der Ernte anzuschaffen. Nach unserer letzten Info sind die Maschinen aber noch nicht im Einsatz.
Die Kooperative COAINE befindet sich im Departement von LA Paz, in der Provinz Carvani, Canton Carvani und San Lorenzo. Von den 221 Produzenten der Kooperative bauen 107 bereits Biokaffee an und 114 stellen ihren Kaffeeanbau gerade auf Bio um. Der Kaffee wächst in einer Höhe von 1.000 bis 1.800 m über dem Meeresspiegel. Die Sorte Criollo macht 90% des gesamten Anbaus aus, die restlichen 10% bestehen aus verbesserten Sorten. Die Kooperative produziert jährlich 7,6 Container biozertifizierten Kaffee und 6,7 Container Kaffee in Umstellung auf Biokaffee. Die Kaffeeernte findet von Mai bis August statt. Die Exportqualität wird in der Regel ab Juli verschifft und ist im Dezember abverkauft.
COAINE ist dabei, sich eigene Anlagen für die Aufbereitung des Kaffees nach der Ernte anzuschaffen. Nach unserer letzten Info sind die Maschinen aber noch nicht im Einsatz.
Robusta
Unser Robusta stammt aus der Demokratischen Republik Kongo von der Nichtregierungsorganisation (NGO) C.D.I Bwamande. Dieses Projekt steht für regionale Entwicklung und wird vom belgischen Staat gefördert. Im Kongo wurde 1898 auch die Sorte Robusta "entdeckt". Das Projekt C.D.I Bwamande sorgt für die regionale Entwicklung im ökonomischen Bereich und unterstützt soziale Aktivitäten im Bereich der medizinischen Versorgung, Bildung der Bevölkerung, Einrichtung von Schulen, Straßenbau und Trinkwasserversorgung.
Guatemala
Unser guatemaltekischer Kaffee stammt von der Kooperative AMNSI (Association Maya Nuevo Sembrador Integral) am Atitlán-See.
AMNSI wurde unmittelbar nach der Unterzeichnung des Friedensabkommens 1996 von Ex-Guerilleros gegründet, die einen Neuanfang begonnen haben. Der Kooperative sind z.Z. 42 Familien angeschlossen.
AMNSI war von den Auswirkungen des Hurrikans Stan 2005 stark betroffen. Massive Schäden in den Dörfern waren die Folge. Durch das Abholzen der Wälder konnte eine Schlammlawine ungehindert in die Siedlungen gelangen. Um eine Ausbeutung der Umwelt und ein menschengerechtes Leben an den Vulkanhängen zu ermöglichen ist eine höhere Bezahlung der Bauern notwendig. Nur so kann eine weitere Rodung des Waldes und Intensivierung der Landwirtschaft vermieden werden. Der Wald als natürlicher Schutz vor Schlammlawinen würde so erhalten.
Wir unterstützen diese Kooperative auch, weil die strukturelle Diskriminierung der einheimischen Bevölkerung in Guatemala weit verbreitet ist. Die Nachkommen der Maya sind an der Teilhabe des politischen und sozialen Lebens stark eingeschränkt. Die Kooperative AMNSI gestaltet dagegen den sozialen Raum in der Region, so dass die Maya Nachkommen selbst aktiv werden können.
AMNSI wurde unmittelbar nach der Unterzeichnung des Friedensabkommens 1996 von Ex-Guerilleros gegründet, die einen Neuanfang begonnen haben. Der Kooperative sind z.Z. 42 Familien angeschlossen.
AMNSI war von den Auswirkungen des Hurrikans Stan 2005 stark betroffen. Massive Schäden in den Dörfern waren die Folge. Durch das Abholzen der Wälder konnte eine Schlammlawine ungehindert in die Siedlungen gelangen. Um eine Ausbeutung der Umwelt und ein menschengerechtes Leben an den Vulkanhängen zu ermöglichen ist eine höhere Bezahlung der Bauern notwendig. Nur so kann eine weitere Rodung des Waldes und Intensivierung der Landwirtschaft vermieden werden. Der Wald als natürlicher Schutz vor Schlammlawinen würde so erhalten.
Wir unterstützen diese Kooperative auch, weil die strukturelle Diskriminierung der einheimischen Bevölkerung in Guatemala weit verbreitet ist. Die Nachkommen der Maya sind an der Teilhabe des politischen und sozialen Lebens stark eingeschränkt. Die Kooperative AMNSI gestaltet dagegen den sozialen Raum in der Region, so dass die Maya Nachkommen selbst aktiv werden können.
